Besonders hervorzuheben sind die Kickbox-Siege der Genfer Nachwuchstalente Clémentine Eggs (26) gegen die Italienerin Asia Porcu (Aufgabe im 3. Durchgang) und Kilian Emery (26) nach Punkten gegen den Iren Conor Hynes, und vor allem der Sieg im Boxen des jungen und talentierten Lausanners Félix Meier (21) gegen den Slowaken David Ligda (23). Ein gut geführter und kontrollierter Kampf des vielversprechenden Meier, der ein Jahr nach seinem Profidebüt seinen sechsten Sieg in Folge (technischer K.o. in der 4. Runde) errang.
Ein Kampf auf sehr hohem Niveau, auch dank der technischen Qualitäten und der Ausdauer von Ligda, der in drei Kämpfen ungeschlagen war, aber vergeblich versuchte, dem Druck des Lausanners standzuhalten. Bereits in der ersten Runde zeigte Meier die ganze Bandbreite seiner Schläge: linker Gerader, rechter Haken und linker Aufwärtshaken. Er platzierte auch einige rechte Geraden, die dazu beitrugen, den Boxer aus dem Osten nach und nach zu bezwingen. Eine wahre Meisterleistung von Meier, die die tausend Zuschauer im Zelt begeisterte.
Ligda, der immer mehr unter Druck geriet, reagierte zwar noch mit heftigen Schlägen, wurde aber meist von Meiers Schlagkraft überrumpelt und schließlich in der 4. Runde besiegt. Nachdem er zweimal von Schiedsrichter Bertrand Bossel angezählt worden war, hatte er keine Zeit mehr, sich zu erholen, und wurde logischerweise gestoppt.
Ein weiterer überzeugender Sieg für Félix Meier, der mit seiner großartigen Leistung den ersten Teil des Meetings „rettete”, der zu schnell von den deutlichen Siegen des spektakulären Halbschwergewichts aus Payerne, Leonid Berisha (23), gegen den Briten William Knight (technischer K.o. in der 1. Runde) und des talentierten Mittelgewichtlers Adam Messibah (22) aus Lausanne gegen den Georgier Giorgi Mtchedlishvili (KO in der 2. Runde) nach einem linken Haken in die Leber geprägt war. Jean-Christophe Mercier (35) vervollständigte das Bild, indem er einen weiteren Georgier, Goga Kevlishvili, durch technischen KO in der 3. Runde besiegte.
Besser hätte es kaum laufen können, aber sowohl Berisha als auch Messibah, die zusammen mit Félix Meier die neue Generation anführen, hätten einen stärkeren Gegner verdient gehabt, um ihre Qualitäten besser zur Geltung zu bringen. Berisha, der von Beginn an sehr aggressiv war, machte kurzen Prozess mit dem bescheidenen Knight, der bereits nach einer Minute Kampfzeit angezählt wurde. Sehr konzentriert zeigte er sein Können und seine harten Schläge, Haken und Aufwärtshaken. In kurzer Zeit zeigte er echtes Zukunftspotenzial, aber der weitere Verlauf wird nicht so einfach sein wie dieser erste Kampf. (Quelle: swissboxing.ch)
Fight Card
- Berisha Leonid vrs. William Knight
- Messibah Adam vrs. Mtchedlishvilli Giorgi
- Félix Meier vrs. Ligda David
- Tavares Mathis vrs. Snooden Jay
- Eggs Clémentine vrs. Porcu Asia
- Emery Kilian vrs. Curly Hynes
Website: https://www.cirque-de-noel.ch
Fotograf: Josef Bürgi
